Die zweite Veranstaltung aus der neuen Arbeitskammer-/BEST-Reihe "Innovationen sozial gestalten" befasste sich am 29. Oktober 2013 mit dem Thema "Social Media aus Sicht des Betriebs- oder Personalrats".

Immer mehr Unternehmen nutzen Social-Media-Anwendungen wie „Facebook“, „Twitter“ oder „Youtube“ zur Imagepflege, zur Kundenansprache oder zum Anwerben von Fachkräften. Dies kann unter Umständen Konfliktpotenzial beinhalten: Zum Beispiel, wenn sich Mitarbeiter in sozialen Netzwerken wie „Facebook“ kritisch über ihr Unternehmen und die Arbeitsbedingungen äußern.

Betriebs- oder Personalräte sollten deshalb im Rahmen ihrer Mitbestimmung Bescheid wissen:

  • Welcher Nutzen und welche Risiken bestehen für Arbeitnehmer?
  • Welche Rechte haben Mitarbeiter und was ist unzulässig?
  • Wo liegt die Grenze zwischen erlaubter und unternehmensschädlicher Meinungsäußerung?

Social-Media-Anwendungen können von Betriebs- und Personalräten auch aktiv genutzt werden, um schnell und umfassend über Neuigkeiten zu informieren. Kommunikation wird nicht zur Einbahnstraße, sondern fördert die Interaktion zwischen allen Beteiligten. Es empfiehlt sich hierbei, ein Nutzungskonzept zu erstellen, damit auch die notwendigen rechtlichen Aspekte berücksichtigt werden.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde darüber informiert, was sich hinter "Social Media" verbirgt, wie und wann Betriebs- oder Personalräte mitzubestimmen haben und wie dies zum Nutzen der Beschäftigteninteressen umzusetzen ist.

Darüber hinaus wurde ein Überblick über Möglichkeiten gegeben, wie Arbeitnehmervertretungen die neuen Medien auch für die eigene Informations- und Öffentlichkeitsarbeit nutzen können.

Vortrag Jens Göcking: Social Media: Risiken und Chancen aus Sicht von Betriebs- und Personalräten

Vortrag Ute Demuth: Soziale Medien und BR-Arbeit

Zum Veranstaltungsprogramm


Social Media aus Betriebsratsicht


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